Jenny (Im Dialog mit deiner weiblichen Identität, Dezember 2016)

Liebe Gitta, liebe Almut,

es ist jetzt genau eine Woche her, dass ich ziemlich aufgeregt in ein Wochenende aufgebrochen bin, wovon ich nur eine ganz leise Ahnung hatte, was mich dort erwarten würde. Nach einer längeren Beziehung, von der ich mich hab aussaugen lassen, die mich ziemlich viel Kraft, viele Tränen und auch einen Teil meiner Weiblichkeit gekostet hat, hatte ich beschlossen „mich mal um mich zu kümmern“.

Der Gedanke „jetzt bin ich mal dran“ verfestigte sich, also  durchforstete ich das Internet…

Und wie es der Zufall, das Universum oder was auch immer so will, landete ich auf der AnandaWave Internetseite und damit zwangsläufig bei den Beschreibungen der einzelnen Frauenseminare.

Auch wenn ich schon eine ganze Weile an meinem Selbstbild arbeite und im Speziellen an meiner Selbstliebe, habe ich gedacht, so ein Frauenseminar, wo es um das Zentrum der Weiblichkeit geht, um den Schoß der Frau, kann evtl. nicht schaden. Quasi als Sahnehäubchen. Und nun kann ich sagen, Frau lernt nie aus!

Ich nehme so wahnsinnig viel aus diesem Wochenende mit. Ich bin heilfroh, diesen Schritt gewagt zu haben. Ich bin immer noch fasziniert, erotisiert, tief berührt, unheimlich bewegt und möchte es am liebsten in die Welt hinausschreien…am liebsten so etwas wie: „Hey ihr wunderbaren Frauen-Wesen, übernehmt Verantwortung für euch selbst, kümmert euch um euch, lasst die Ellenbogen sinken, um euch die Hände zu reichen, gemeinsam sind wir stark, wir können so viel erreichen, wenn wir nur endlich anfangen würden uns um uns zu kümmern!“

Ich möchte allen anderen Frauen und ganz besonders Gitta und Almut danken, für dieses wunderbare, nährende, berührende und Frieden schaffende Wochenende. Eure Arbeit ist so verdammt wertvoll. Außerdem danke ich euch, denn endlich habe ich den Dialog mit meiner Weiblichkeit wieder aufgenommen….

Liebe Grüße
Jenny